Ausbildungsdienst: Menschenrettung mit der Wärmebildkamera

Am 29. Oktober 2026 führten wir unseren Ausbildungsdienst in der Kindertagesstätte Lüttefehn in Friedrichsfehn durch. Im Mittelpunkt standen das Suchen und Retten von Personen sowie der gezielte Einsatz der Wärmebildkamera.

Im Rahmen verschiedener Übungsszenarien trainierten die Einsatzkräfte, wie Menschen in verrauchten Räumen schnell und sicher gefunden werden können. Dabei wurde insbesondere der Nutzen der Wärmebildkamera bei der Personensuche unter eingeschränkten Sichtverhältnissen praktisch erprobt.

Um die Vorteile der Technik unmittelbar zu erleben, verglichen die Feuerwehrleute die Suche in einem vollständig abgedunkelten Raum ohne technische Hilfsmittel mit der Suche unter Einsatz der Wärmebildkamera. Bei der sogenannten Nullsicht ist eine Orientierung allein mit den Augen nicht möglich. Die Einsatzkräfte müssen sich dann beispielsweise durch vorsichtiges Abtasten und systematisches Absuchen des Raumes vorarbeiten.

Mit der Wärmebildkamera zeigte sich ein deutlicher Unterschied: Temperaturunterschiede werden auf dem Display sichtbar. Selbst geringe Wärmespuren, etwa die vom menschlichen Körper abgegebene Wärme, können dadurch erkannt werden. So lassen sich Personen in dunklen oder verrauchten Räumen wesentlich schneller lokalisieren.

Die Wärmebildkamera ist damit ein wichtiges Hilfsmittel bei der Menschenrettung. Sie unterstützt unsere Einsatzkräfte dabei, vermisste oder in Gefahr geratene Personen auch unter schwierigen Bedingungen effizient zu finden. Entscheidend bleiben jedoch die richtige Handhabung des Geräts, eine systematische Suche und das Zusammenspiel der Einsatzkräfte.

Regelmäßige Ausbildungsdienste sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Sie helfen uns, unsere Fähigkeiten zu festigen und uns auf die vielfältigen Herausforderungen im Einsatz vorzubereiten – damit wir im Ernstfall schnell und professionell helfen können.