Jahreshauptversammlung 2026

Am 5. März 2026 fand die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Friedrichsfehn statt. Für Ortsbrandmeister Uwe Hilgen war es eine ganz besondere Versammlung: Er eröffnete sie zum letzten Mal in seiner Funktion als Ortsbrandmeister. Seine Amtszeit endet am 31. März 2026; aus Altersgründen stand er für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung.

Uwe Hilgen führte in seinem Tätigkeitsbericht aus, dass seine Wehr am 31.12.2025 ein Personalbestand von 68 Kameradinnen und Kameraden zu verzeichnen hatte. Davon 40 in der Einsatz-, 20 in der Jugend- und 8 in der Altersabteilung.

Insgesamt waren im Jahr 2025 56 Brand- und Hilfeleistungseinsätze abzuarbeiten und es wurden 4.859 Stunden geleistet. Die Jugendfeuerwehr leistete in 2025 nochmals 2.217 Stunden, so dass die Gesamtwehr beachtliche 7.139 Stunden ehrenamtliche Arbeit ausweisen konnte und Uwe Hilgen bedankte sich bei allen Anwesenden für die geleistete Arbeit.

Neben den zahlreichen Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung und der Altersabteilung nahmen auch mehrere Gäste an der Versammlung teil. Unter ihnen waren die Bürgermeisterin der Gemeinde Edewecht (Petra Knetemann), der Vorsitzende des Feuerwehrausschusses (Kai Hemmieoltmanns), der stellvertretende Gemeindebrandmeister (Dirk Gerdes-Roben), der Ehrengemeindebrandmeister (Enno Gerdes-Roeben), sowie Thorsten Kortlang als Vertreter der Öffentlichen Versicherung Oldenburg.

Im Mittelpunkt des Abends stand der Dank an Uwe Hilgen für sein außergewöhnliches Engagement. In ihren Grußworten würdigten die Gäste seine beeindruckende Laufbahn: 30 Jahre war er Ortsbrandmeister der Feuerwehr Friedrichsfehn, zuvor neun Jahre stellvertretender Ortsbrandmeister. Eine außergewöhnlich lange Zeit in verantwortungsvoller Führungsposition, in der er die Feuerwehr maßgeblich geprägt hat. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Einheit kontinuierlich weiter, gleichzeitig sorgte er stets für Stabilität und Zusammenhalt innerhalb der Wehr.

Die Bürgermeisterin der Gemeinde Edewecht richtete in ihrem Grußwort ihren Dank an alle Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Friedrichsfehn. Sie betonte, dass die Feuerwehr ein Sinnbild für Kameradschaft, Respekt und gegenseitige Anerkennung sei – zugleich aber auch für Mut und Einsatzbereitschaft. Besonders hob sie die erfolgreiche Jugendarbeit der Einheit hervor, die einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchssicherung und zur Gemeinschaft in der Gemeinde leistet.

Auch der Vorsitzende des Feuerwehrausschusses dankte den Kameradinnen und Kameraden für ihre geleistete Arbeit. In seinen Worten beschrieb er die Feuerwehr Friedrichsfehn als eine Einheit, auf die man sich jederzeit verlassen könne: verlässlich, offen und mutig – und dabei stets mit einer guten Portion Humor ausgestattet. Genau diese Mischung mache die besondere Stärke der Feuerwehr Friedrichsfehn aus und werde von ihm sehr geschätzt.

Im Rahmen der Versammlung standen auch Beförderungen an:

Thomas von Thülen (Oberfeuerwehrmann)
Sabrina Tammen (Hauptfeuerwehrfrau)
Corinna Kirstein (Erste Hauptfeuerwehrfrau)
Matthias Heeg (Oberbrandmeister)